Chelattherapie
Bei der Chelattherapie handelt es sich um eine Infusionstherapie zur Behandlung von Erkrankungen der Gefäße und weiteren Erkrankungen. Chelat ist die Verknüpfung eines Minerals oder Metalls mit einer anderen Substanz. Die Chelatbildung, die wir therapeutisch anwenden, erfolgt mit der Substanz EDTA. Diese Substanz wird als Infusion zugeführt. EDTA besitzt die Eigenschaft, Schwermetalle, z.B. Blei und Kadmium sowie das Leichtmetall Kalzium, im Körper zu binden und über die Nieren auszuscheiden. Deshalb ist es sowohl bei Metallvergiftungen als auch zur Behandlung von Arterienverkalkung hervorragend geeignet. - Arteriosklerose des Gehirns, des Herzens und des allgemeinen Blutgefäßsystems - Raucherbein - Diabetische Gefäßerkrankungen - Sehstörungen, aufgrund von Gefäßverkalkungen - Schwermetallbelastungen und ihre Folgen - Arthritis, Gelenkentzündungen, Arthrose - Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises - Tinnitus - Morbus Parkinson - Multiple Sklerose - Fibromyalgie - Chronisches Müdigkeitssyndrom 1. Stoppt die Arteriosklerose; Plaques werden abgebaut, die Elastizität der Arterien wird verbessert. 2. Entgiftet den Körper von toxischen Metallen aus Atemluft, Trinkwasser, Nahrung, Zigarettenrauch, Kosmetika, Zahnmetallen (Amalgam, Palladium) und vielen anderen Umweltgiften. 3. Der Kalziumeinbau in die Knochen wird gefördert (es kommt zu keiner Knochenentkalkung). 4. Fängt freie Radikale ab. Die Chelat-Therapie ist eine Behandlung gegen die sogenannten "Freie Radikale" im Körper. Der Ausdruck "Freie Radikale" ist die wissenschaftliche Bezeichnung für aggressive Substanzen, die sich u.a. durch das Zusammentreffen von Sauerstoff und Schwermetallen in unserem Körper bilden können. Mit Hilfe der Chelat-Therapie können diese Substanzen abgefangen und der Ausscheidung zugeführt werden, damit sie im Körper keinen Schaden mehr anrichten können. Diese Form der Therapie ist in den 30er Jahren entwickelt worden, ursprünglich um starke Schwermetallbelastungen zu therapieren. Man nahm an, dass die Chelat-Therapie ihren Therapieeffekt durch die Veränderung des Calciumstoffwechsels entfaltet, indem überschüssiges Calcium aus den Gefäßen gelöst und aus dem Körper ausgeschieden wird. So werden die Arterien von ihrem Ablagerungen befreit und ein normaler Durchfluss ermöglicht. Diese Auffassung ist allerdings nur zum Teil richtig, denn wichtiger ist, dass das Chelat eine Anziehungskraft zu Metallen wie Eisen und Kupfer sowie toxischen (giftigen) Schwermetallen wie Blei, Quecksilber und Kadmium besitzt, die potentielle Katalysatoren von überschüssigen freien radikalen Reaktionen sein können. Heute dagegen ist bewiesen, dass die freien Radikale mitverantwortlich für die Entwicklung der Alterskrankheiten wie Krebs, senile Demenz (Altersverwirrtheit), Arthritis oder Arteriosklerose sein können. "Freie Radikale" entstehen bei einer unausgewogenen Lebensführung. Falsche Ernährung, Nahrungsmittelzusätze, Konservierungsmittel, Umweltgifte, Rauchen, Stress, übermäßig zuckerhaltige Speisen und Getränke sowie einige Inhaltsstoffe von Medikamenten führen dazu, dass sich im Körper zu viele aggressive Substanzen bilden, die ihm langfristig schaden. Die Chelat-Therapie hilft nach unseren Erkenntnissen dem Körper sich selbst zu regenerieren. Gleiches gilt, um Verkalkung vorzubeugen, etwa dann, wenn in der Familie bereits Fälle von Verkalkung existieren. Das Chelat, besser der Chelatbildner wird intravenös verabreicht, wobei es Metalle im Körper bindet, die über die Nieren eliminiert und somit ausgeschieden werden können. Auch Ablagerungen, die durch Metalle in der Nahrung entstehen wie Blei, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Arsen, Aluminium, Calcium etc., wollen wir so entfernen. Das Chelat kann die weitergehende Produktion von freien Radikalen im Körper verhindern, indem metallische Katalysatoren gebunden und ausgeschieden werden. Diese Katalysatoren werden in abnormen Gebieten im Körper vor allem älterer Menschen gespeichert und beschleunigen den Alterungsprozess. Die Chelat-Therapie hat bei den verschiedensten Patienten bereits zur erheblichen Verbesserungen des Gesundheitszustandes beigetragen. Beobachtet wurde z.B., dass Angina Pectoris-Anfälle (Herzanfälle) nachließen oder ganz verschwanden. Die damit verbundenen Brustschmerzen gingen zurück, Unterschenkelgeschwüre verschwanden und diabetische Gangräne heilten ab. Bei der arteriellen Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit) und den sich daraus ergebenden Folgen wurde die Gehstrecke deutlich gebessert und die Symptome dieser Erkrankung gelindert. Eine groß angelegte Studie dokumentiert, dass sich die Krankheitssymptome aufgrund einer Mangeldurchblutung bei mehr als 75 Prozent der behandelten Fälle mit Hilfe der Chelat-Therapie verbessern ließen. Obgleich die Chelat-Therapie im Allgemeinen zur Therapie ausgedehnter arterieller Durchblutungsstörungen eingesetzt wird, ist sie am effektivsten als Vorbeugungsmaßnahme. Mit einer Chelat-Therapie ist es möglich, die schwerwiegenden Entwicklungen als Folge der Arteriosklerose zu beeinflussen. Vor Durchführung der Chelat-Therapie ist eine umfassende Untersuchung notwendig, insbesondere zur Feststellung der Durchblutungssituation. Auch eine blutchemische Untersuchung ist angezeigt. Die Therapie wird in Form von Infusionen verabfolgt, die 2 mal pro Woche gegeben werden. Eine Infusion dauert ca. drei Stunden. |  |