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Dunkelfeldmikroskopie
Hierbei handelt es sich um ein Diagnoseverfahren, das innerhalb der naturheilkundlichen Praxen angewendet wird. Bei der Dunkelfeldbeleuchtung arbeitet man mit einem Spezialkondensor, dessen Apertur so groß ist, daß die direkt aus ihm kommenden Lichtstrahlen am Objektiv vorbeigehen. Nur wenn ein Präparat in den Strahlengang gebracht wird, gelangt das von ihm gebeugte Licht in das Objektiv und trägt zur Abbildung bei. Die Strukturen erscheinen leuchtend vor dunklem Hintergrund. Dieser Methode kommt in der Biologie keine allzu große Bedeutung zu; doch recht eindrucksvoll lassen sich mit ihr z.B. Kristalle (isoliert oder intrazellulär) nachweisen. In der klinischen Mikrobiologie kommt der Dunkelfeldmikroskopie Bedeutung zu in der Diagnostik von Borelliosen und der Lues. In unserem Labor verwenden wir sie zur Blutdiagnostik nach Enderlein. Sehen Sie hierzu auch unsere Bilder. Bedingt durch einen anderen Lichteinfall auf dem Objekttisch des Mikroskops ergeben sich optische Erscheinungen, welche als ein Frühwarnsystem für chronische Erkrankungen bis hin zu Krebs gesehen werden können. Als Untersuchungsmaterial kommt Blut und in manchen Fällen auch Harn in Frage. Hier gibt es verschiedene Verfahren (z.B. nach Enderlein, von Brehmer, usw.). Es ergeben sich interessante Phänomene beispielsweise bei den roten und weißen Blutkörperchen, die der mit dieser Methode arbeitende Therapeut zu deuten und zu untermauern weiß (z.B. ausgezackte Erythrozyten, "Geldrollenphaenome", sternförmig zerplatzte Leukozyten im Sediment von zentrifugierten Harn usw.). Darauf aufbauend ergibt sich dann das jeweilige Therapiekonzept
Unsere Mikroskopiereinrichtung H 500 Fa. Hund Wetzlar

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